Das qualitative, nicht quantitative Himmelreich

<p>„Geht und verkündet, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ Mt. 10,7 So lautet der Monatsspruch für den August. Es ist ein Wort Jesu an seine Jünger. Als Monatsspruch richtet es sich an uns. Es ist ein merkwürdiges Wort. Es ruft auf, einen Weg zu beschreiten. Das Ziel steht aus, wirft aber seinen Glanz schon voraus.</p>

<p>Ist das „Himmelreich“ etwas, das mit Notwendigkeit herbeikommen wird, wenn die Zahl der Tage, die uns noch von ihm trennen, endlich verronnen sein werden? Dann wäre es eine Quantität, denn es müsste nur noch ein gewisses Quantum an Tagen ins Land gehen, so wäre es...</p>

Narren

Luthers Tischreden und die Wahrheit in der Paradoxie

<p>Narren sind Menschen, die es sich leisten können, gegen gängige Normen zu verstoßen. Man hat sie dafür bewundert, dass sie die Wahrheit sagen können, ohne dafür belangt zu werden. Denn die Wahrheit ist oft zu bitter, als dass sie unverstellt benannt werden dürfte. Nicht jeder kann sie ertragen. Narren nehmen sich die Freiheit, auch unliebsame Dinge auszusprechen. Man billigt ihnen eben eine Narrenfreiheit zu, die in der Welt der Rücksichtnahme, der Diplomatie und der Wohlanständigkeit nicht möglich ist.</p>

<p>In der Faschingszeit dürfen honorige Personen für kurze Zeit zu Narren werden....</p>

Nächtliche Stille vor Weihnachten

Die dreifache Geburt Christi

<p>Da alles stille war und ruhte, und eben erst recht Mitternacht war, fuhr dein allmächtiges Wort herab vom Himmel aus königlichem Thron. (Weist 18,14f.)</p>

<p>Die Kirche hat dieses Wort aus dem Buch der Weisheit der Weihnacht zugeordnet. Es meint Christus, das Wort, der wie ein Strahl aus dem Himmel, die Dunkelheit erhellt.</p>

<p>Es ist ihr sehr wichtig, dass, sucht man das Weihnachtsfest umfassend zu verstehen, man seine kosmische Dimension sehen muss. Dazu dient das Bild des die Dunkelheit erhellenden Lichtes. Es geht um die Dunkelheit, die mich umgibt - oder gar in mir ist. Und es...</p>